Infos über Rethmar Golf (DGV 3405)
Ankommen am Platz
Rethmar Golf (Golf51) fühlt sich an wie ein bewusst gesetzter Kontrast zum klassischen deutschen „Wald-Parkland-Bild“. Hier geht’s raus in die offene Landschaft – mit Wind, Weite und dem Anspruch, dass du deine Linie sichtbar und ehrlich spielen musst. Der Club vermarktet die Anlage als „Traum-Links“ in Norddeutschland – und das ist nicht als Folklore gemeint, sondern als Spielidee: offene Bahnen, große Grüns, strategische Wasserflächen und dieses Gefühl, dass die Natur mehr Einfluss hat als ein enger Korridor aus Bäumen.
Entwicklung & Status
Rethmar ist als Links-Kurs konzipiert und wird ausdrücklich über seine Designer-Signatur geführt: Arnold Palmer und Ed Seay werden als Architekten genannt. Die Anlage wird zudem mit 120 Hektar Fläche beschrieben – das ist ein guter Hinweis darauf, warum das Routing so „weit“ wirken kann und warum sich die Spielbahnen nicht auf engem Raum stapeln müssen. Ein Gründername ist auf den zentralen Clubseiten nicht klar ausgewiesen (nicht genannt).
Strategie vom Tee
Der Links-Gedanke in Rethmar entsteht vor allem aus drei Bausteinen:
1) Offenheit statt Schutz. Du hast häufig Blick in die Landschaft und damit auch mehr Wind-Einfluss. Das macht Schlägerwahl, Ballflug und Treffmoment spürbarer – und die Runde schwankt stärker mit Tagesform und Wetter.
2) Großzügige Grüns – aber nicht „geschenkt“. Große Grüns heißen nicht automatisch leichtes Scoring: Wenn die Fahne ungünstig steht, wird Längenkontrolle zur Pflicht. Ein Putt aus 18 Metern ist eben nur dann komfortabel, wenn du Höhe, Tempo und Break sauber liest.
3) Wasser als strategisches Element. Rethmar betont Wasserhindernisse nicht als „Deko“, sondern als Teil der Platzarchitektur. Genau das passt zur Links-Idee: Du sollst Entscheidungen treffen – angreifen und Risiko nehmen, oder konservativ spielen und Winkel sichern.
Unterm Strich ist das ein Platzprofil, das sehr gut zu Spielern passt, die gern planen: Wer seine Runde gern „wie Schach“ spielt (und nicht nur „voll drauf“), findet hier viele Situationen, in denen sich Strategie direkt in Score übersetzt.
Wettspiele & Kalender
Golf51 macht Turnierleben sehr sichtbar und eher „veranstaltungsstark“ als zurückhaltend. Auf der Turnier-Seite ist die Idee klar: Turniere für unterschiedliche Zielgruppen, dazu RPR-Runden als Option für Handicap-relevantes Spiel außerhalb klassischer Wettspiele. Als wiederkehrende Formate werden „Turnier-Klassiker“ wie After Work, Dalli Dalli und Early Bird genannt – genau die Art Turniere, die eine Anlage lebendig halten, weil sie regelmäßig stattfinden und den Einstieg leicht machen. Praktisch ist außerdem: Es gibt separate Turnierkalender (u. a. für Rethmar), sodass du als Gast schnell siehst, wann freie Slots zu erwarten sind oder wann eher Event-Betrieb läuft.
Warm-up & Kurzspiel
Rethmar ist nicht nur „Runde spielen“, sondern klar als Trainings-Standort gedacht – das sieht man schon daran, dass Golf51 insgesamt als System mit mehreren Anlagen/Angeboten auftritt und über einen „Golf Campus“ kommuniziert. Für deinen Spieltag ist das ein Vorteil: Du kannst den Besuch als Trainingssession planen (Warm-up, Technikblock, Runde, Nachbereitung), statt nur „Startzeit – 18 Loch – nach Hause“.
Coaching & Pros
Im Coaching wird Golf51 sehr konkret: Als Head Professional wird Oliver Lindup vorgestellt (PGA Golf Professional, Team-Rolle im Golf Campus). Zusätzlich werden weitere Professionals kommuniziert (z. B. Thomas Hennig, der am Standort Rethmar in die Kursbetreuung eingebunden wird). Das ist ein guter Indikator für die Ausrichtung: nicht nur „es gibt Unterricht“, sondern ein strukturiertes Team-Setup, das sowohl Einsteigerkurse als auch fortgeschrittenes Training abdecken kann.
Restaurant & Terrasse
Gastronomisch hat Rethmar eine saubere Klammer über die Orangerie Rethmar: saisonale Küche, Snacks „für zwischendurch oder nach der Runde“, plus Frühstücks-Angebote als Tagesstart-Option. Damit passt die Gastro-Erzählung zur Anlage: eher „genießen und bleiben“ als „kurz einen Riegel und weg“.
Profil & Schluss
Rethmar Golf Links ist am stärksten, wenn man es als Gesamtpaket liest: Links-Spielidee in offener Landschaft, Palmer/Seay-Signatur als Design-Anker, dazu ein lebendiger Turnierbetrieb mit wiederkehrenden Formaten und eine Golf-Campus-Logik, die Training ernst nimmt. Wer Wind, Weite und strategische Fragen mag, wird hier deutlich mehr Spaß haben als auf Kursen, die nur über Länge oder enge Schneisen funktionieren. Und wer den Tag abrunden will, hat mit der Orangerie einen klaren „19. Loch“-Ort, der zum Stil des Platzes passt.
Auf einen Blick
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